Franzi Fuchs – vom ersten Strich zum Siebdruck T-Shirt

Franzi Fuchs – vom ersten Strich zum Siebdruck T-Shirt

Siebdruck bei Cmig – von der Zeichnung zum fertigen T-Shirt

Vom ersten Strich auf dem Papier bis zum fertigen T-Shirt sind es bei uns einige Arbeitsschritte. Um zu zeigen, wie unser Siebdruck funktioniert, nehmen wir Franzi, unsere Füchsin, als Beispiel.

Vom Fuchs zur fertigen Zeichnung

Wir lieben Füchse! Sie sind schlau, schnell, frech, lieb und schrecklich neugierig. Irgendwann war deshalb klar: Ein Fuchs muss auf einen Cmig-Pullover. Eine alte Zeichnung aus einem Skizzenbuch wurde schließlich zum Ausgangspunkt für Franzi. Sie wurde überarbeitet, neu gezeichnet und so angepasst, dass aus ihr ein Motiv für den Siebdruck werden konnte.

Heute gibt es Franzi unter anderem als Fuchs Pullover und als T-Shirt.

Das Motiv wird für den Siebdruck vorbereitet

Bei mehrfarbigen Motiven braucht jede Farbe eine eigene Druckvorlage. Damit eine Zeichnung gedruckt werden kann, müssen Linien und Farbflächen klar voneinander getrennt sein.

Für Franzi entstehen deshalb Vorlagen für die einzelnen Farben – eine für die schwarzen Konturen und eine für die orangefarbenen Flächen. Dabei verbinden wir Handzeichnung und Computerarbeit. Die Zeichnung entsteht zunächst mit der Hand auf Papier. Anschließend wird sie eingescannt und am Computer weiterbearbeitet, bis Linien und Flächen für den Siebdruck passen. So bleibt der Charakter der ursprünglichen Zeichnung erhalten und gleichzeitig entsteht eine saubere Vorlage für den Druck.

Der Siebdruckrahmen wird belichtet

Für den Siebdruck brauchen wir einen Rahmen, in den ein feinmaschiges Gewebe gespannt ist. Wir arbeiten mit dem Fotoscreen-Verfahren. Dafür wird der Rahmen zunächst mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichtet und im Dunkeln getrocknet. Dann kommt die Folie mit dem Motiv auf den Rahmen. Unter UV-Licht wird die Emulsion belichtet. Dort, wo die Zeichnung auf der Folie liegt, bleibt sie wasserlöslich. Beim Auswaschen entstehen an diesen Stellen kleine Öffnungen im Sieb. Jetzt ist der Rahmen bereit zum Drucken.

Farbe, Rakel und T-Shirt

Nun kommen Druckrahmen, Farbe, Rakel und T-Shirt zusammen. Das T-Shirt wird auf eine stabile Unterlage gezogen. So bleibt der Stoff beim Drucken an seinem Platz und die Farbe kann nicht auf die Rückseite gelangen. 

Die Farbe wird mit der Rakel über das Sieb gezogen und dabei durch die offenen Stellen auf den Stoff gedrückt. Bei einem mehrfarbigen Motiv wird jede Farbe einzeln gedruckt. Danach muss die Farbe trocknen und der Rahmen wird gereinigt, bevor die nächste Farbe an die Reihe kommt. Dabei ist Genauigkeit gefragt: Die Rahmen müssen für jede Farbe exakt an derselben Stelle sitzen, damit am Ende alle Teile des Motivs zusammenpassen. So entsteht Schritt für Schritt ein handbedrucktes T-Shirt im Siebdruckverfahren.

Unsere Siebdruckfarben

Für unsere Textildrucke verwenden wir wasserbasierte Farben. Sie ziehen zum großen Teil in den Stoff ein und sind nach dem Trocknen kaum spürbar. Welche Farbe auf welchem Stoff funktioniert, hängt unter anderem vom Motiv und von der Farbe des Textils ab. Auch deshalb probieren wir bei neuen Motiven und Farbkombinationen manchmal ein bisschen aus.

Fixieren und fertig

Nach dem Drucken ist die Arbeit noch nicht ganz abgeschlossen. Die Farbe muss mit Wärme fixiert werden, damit sie dauerhaft auf dem Stoff hält und die T-Shirts später gewaschen werden können. Mittlerweile nutzen wir dafür eine Transferpresse. Mit der gleichmäßigen Hitze und dem richtigen Druck wird die Farbe zuverlässig im Stoff fixiert.

Heute gibt es Franzi auch als Fuchs T-Shirt und für die Kleinen als Fuchs T-Shirt für Kinder.

Zurück zum Blog